Ein Leben mit meinem Hund                                       für immer



Bei vielen Kindern entsteht schon früh der Wunsch nach einem Haustier, so auch bei mir.

                    

Gerade aus der Schule gekommen, spielte noch etwas im Garten und wie der Zufall es wollte, kam ein kleiner Hund auf mich zu. Überglücklich nahm ich den Hund mit in die Wohnung, gab ihm zu trinken und etwas Wurst, die zum Abendbrot gedacht war, versteckte den Hund in meinem Zimmer.
Überraschender Weise war der Kleine ruhig und keiner merkte etwas. Natürlich schlief er in meinem Bett.
Am nächsten Morgen war ich überall an den Beinen und Bauch zerstochen. Meine Mutter bemerkte, dass ich mich immer zu kratzte, forschte nach und entdeckte in meinem Zimmer natürlich den Hund, der in der Zwischenzeit mitten in meinem Zimmer eine Pfütze und Haufen gemacht hatte. Was da los war, kann man sich denken.
Ich bettelte und flehte meine Mutter an, diesen Hund zu behalten und sie erlaubte es nach langem hin und her, aber nur bis sich der Besitzer meldet. Der Kleine wurde gebadet, entfloht, gekämmt und sollte unser neues Familienmitglied werden.

Ich war das glücklichste Kind auf der ganzen Welt.

Leider dauerte mein Glück nicht lange, denn der Kleine war ein Rumtreiber. Ich spiele mit ihm im Garten, achtete eine Weile nicht auf ihn und so wie er gekommen war, war er auch wieder verschwunden.
Das ich sehr traurig war, brauche ich nicht zu erwähnen, immer wenn ich aus der Schule kam, hoffte ich, dass der Hund wieder da war.

Ich habe ihn nie wieder gesehen!

Es vergingen noch viele Jahre, bis ich wieder einen Hund haben sollte ( inzwischen war ich Mutter von 2 Kindern).

       

Diese kleine Episode erzählte ich oft und so kam es, dass eine Bekannte mir einen Bichon Frise Welpen vermittelte. Ich nannte sie Samira. Sie war schneeweiß und sehr anhänglich. Meine Familie und ich freuten uns sehr über unseren Familienzuwachs. Die Kleine wuchs heran und war für uns die schönste Hündin der Welt.